Fliegenfischen, Keep em wet

In der Hitze des Gefechts solltest du als Fliegenfischer und Angler immer die Gesundheit und das Wohlergehen des Fisches im Focus haben - auch wenn du ihn nach dem Drill nicht wieder in die Freiheit entlassen möchtest.

#1 – Die 5 Sekundenregel

Der Fisch verfügt über Kiemen und diese können wunderbar den Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen. Allerdings funktioniert dieses Atmungsorgan nur im Wasser und nicht an der Luft, da der Fisch keine Lungen hat. Daher kann ein Fisch auch nicht die Luft anhalten wie wir Menschen das können. Bevor du den Fisch nach einem möglichst raschen Drill für eine schönes Erinnerungsfoto vor die Kamera hältst, lass ihn erst im Wasser eine Minuten zur Ruhe kommen; am besten im Kescher da er im Netz unterwasser frei atmen kann. Dann solltest du die 5 Sekundenregel beachten (Zähle am besten mit): Hebe den Fisch maximal 5 Sekunden aus dem Wasser (besser kürzer) und halte ihn dann zumindest 30 Sekunden wieder im Wasser, falls du ihn erneut aus dem Wasser heben möchtest. Danach solltest du ihn noch ca. eine Minute in der Strömung halten, bis er von selbst davon schwimmen kann.

Die 10 Sekundenregel beim Fliegenfischen

#2 – Halte den Fisch nicht zu fest

Wir haben es leider schon oft gesehen, das Fische wenn sie zappeln immer fester gehalten werden. Durch diesen Druck kannst du den Fisch ungewollt verletzen, vor allem im Bauchbereich und rund um die Kiemen sind Fische sehr empfindlich. Dort liegen die inneren Organe mit dem Herz und auch die Atmungsorgane. Fische sind viel ruhiger, wenn du sie nur auf der Handfäche aufliegen lässt und am Schwanz fixierst. Vor der Schwanzfloss befinden sich lediglich Muskeln und keine vitalen Organe. Sollte der Fisch zwischendurch unruhig werden, senke ihn

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