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Alles für den Einsteiger

  1. Wenn Salmoniden laichen .... Warum die Genetik entscheidend ist!

    Bachforelle Fliegenfischen - Auf die Genetik kommt es an!

    Wir alle kennen die wunderbaren Schauspiele an den Oberläufen unserer Flüsse und Bäche: wenn Salmoniden beginnen ihre Laichgruben zu schlagen.

    Aber was passiert dabei eigentlich? Auf was müssen wir achten, wenn wir Salmoniden besetzen, damit wir dieses Schauspiel auch in Zukunft beobachten können?

    Heimische Salmoniden wie Huchen, Bachforelle und Äschen besitzen in der Steiermark laut der Schonzeiten und Mindestfanglängenverordnung der Steiermärkischen Landesregierung festgelegte Schonzeiten und Mindestfanglängen. Die festgelegten Zeiträume dienen den Fischen dazu, dass sie ohne große Beeinflussung ihrem Laichgeschehen nachgehen können. Die festgelegten Mindestmaße sollen den Fischen zumindest ein einmaliges Laichgeschäft ermöglichen um so den Fortbestand der hiesigen Population zu sichern.

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  2. Fliegenfischen mit der Nassfliege

    Fliegenfischen mit der Nassfliege

    Die feine Kunst der Fischerei mit Nassfliegen

    Das Fliegenfischen mit Nassfliegen wird bereits seit Jahrhunderten betrieben. Während sich diese Methode in Großbritannien großer Beliebtheit erfreut, konnte sie sich unverständlicherweise in unseren Breiten nie in bedeutendem Maße durchsetzen. Doch jeder der Alexandra, Cruncher und Co bereits einmal an sein Vorfach gebunden hat, weiß um die Schönheit und vor allem auch um die Effektivität dieser Fischerei Bescheid. Dabei stellt gerade diese Form der Jagd auf unsere geliebten Flossenträger eine besonders entspannende Möglichkeit der Präsentation dar. Man bindet die Nassfliege an ein langes Vorfach und wirft diese dann quer über den Fluss. Anschließend lässt man die von der Strömung erfasste Fliege mit dem daraus resultierenden Bogen der Fliegenschnur wieder zurück ans eigene Ufer treiben / swingen. Im Englischen nennt man das Wetflyswing.

    Nassfliegenfischen an der Savinja - Fliegenfischen mit Nassfliegen

    Der Biss kommt sehr häufig in dieser so genannten Swingphase und kann von zart bis heftig erfolgen, darum solltest du auch die Vorfachspitze nicht dünner als 0,16 mm wählen. Die zarte Behechelung der Fliegen sorgt dafür, dass diese nur knapp unter der Oberfläche treiben und Bisse dadurch nicht nur gespürt werden können, sondern auch optisch wahrnehmbar sind. Nach dem Biss musst du in der Regel keinen Anhieb setzen, da der Strömungsdruck meist ausreichend ist um den Haken korrekt zu platzieren. Das bloße Anheben der Rute ist meist ausreichend.

    Nassfliegen kann man grundsätzlich als sehr schlicht gehaltene Muster bezeichnen. Einen bewährten Klassiker stellt die beliebte Partridge & Orange dar. Diese besteht nur aus 3 Elementen. Dem Haken, der

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  3. 10 einfache Regeln, wie du Fische behandeln solltest

    Fliegenfischen, Keep em wet

    In der Hitze des Gefechts solltest du als Fliegenfischer und Angler immer die Gesundheit und das Wohlergehen des Fisches im Focus haben - auch wenn du ihn nach dem Drill nicht wieder in die Freiheit entlassen möchtest.

    #1 – Die 5 Sekundenregel

    Der Fisch verfügt über Kiemen und diese können wunderbar den Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen. Allerdings funktioniert dieses Atmungsorgan nur im Wasser und nicht an der Luft, da der Fisch keine Lungen hat. Daher kann ein Fisch auch nicht die Luft anhalten wie wir Menschen das können. Bevor du den Fisch nach einem möglichst raschen Drill für eine schönes Erinnerungsfoto vor die Kamera hältst, lass ihn erst im Wasser eine Minuten zur Ruhe kommen; am besten im Kescher da er im Netz unterwasser frei atmen kann. Dann solltest du die 5 Sekundenregel beachten (Zähle am besten mit): Hebe den Fisch maximal 5 Sekunden aus dem Wasser (besser kürzer) und halte ihn dann zumindest 30 Sekunden wieder im Wasser, falls du ihn erneut aus dem Wasser heben möchtest. Danach solltest du ihn noch ca. eine Minute in der Strömung halten, bis er von selbst davon schwimmen kann.

    Die 10 Sekundenregel beim Fliegenfischen

    #2 – Halte den Fisch nicht zu fest

    Wir haben es leider schon oft gesehen, das Fische wenn sie zappeln immer fester gehalten werden. Durch diesen Druck kannst du den Fisch ungewollt verletzen, vor allem im Bauchbereich und rund um die Kiemen sind Fische sehr empfindlich. Dort liegen die inneren Organe mit dem Herz und auch die Atmungsorgane. Fische sind viel ruhiger, wenn du sie nur auf der Handfäche aufliegen lässt und am Schwanz fixierst. Vor der Schwanzfloss befinden sich lediglich Muskeln und keine vitalen Organe. Sollte der Fisch zwischendurch unruhig werden, senke ihn

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  4. Alles was der Fliegenbinder über Haken, Hakengrößen und Hakenstärken wissen muss

    Alles was der Fliegenbinder über Haken, Hakengrößen und Hakenstärken wissen muss

    Fliegenfischer, die Ihre Fliegen selbst binden werden immer wieder mit dem Problem der Bezeichnung bei Haken konfrontiert. Was ist die Hakengröße, die Drahtstärke oder was ist ein Limerick?! Die Hakenhersteller haben sich weltweit geeinigt, die Größe der Haken zu definieren, aber eine Norm gibt es hierbei nicht.

    Hakenaufbau

    Ein Haken besteht aus der Hakenspitze, dem Hakenbogen, dem Hakenschenkel und dem Hakenöhr. Die Hakenspitze hat im Normalfall einen Widerhaken, der Hakenschenkel ist gerade und das Öhr nach unten gebogen. Es gibt mittlerweile unzählige Abweichungen in Form und Drahtstärke und erfreulicherweise werden auch viele Haken ohne Widerhaken angeboten.

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  5. Erfolgreiches Fliegenfischen auf scheue Äschen und Forellen in klaren Gewässern!

    Erfolgreiches Fliegenfischen auf scheue Äschen und Forellen in klaren Gewässern!

    Wahrscheinlich hast du die folgende Situation bereits erlebt: Glasklares Wasser, Windstille und extrem ruhig fließendes Wasser mit glatter Oberfläche, dazu noch Sonnenschein! Klingt nach einem Märchenwetter, diese Bedingungen zählen aber zu den Schwierigsten um einen großen Fisch an den Haken zu bekommen. Jede Bewegung an der Wasseroberfläche wird von den Fischen leicht wahrgenommen und veranlasst sie zur Flucht.

    Wir verraten dir eine paar Tricks, um selbst bei schwierigen Bedingungen die großen Fische zu überlisten.

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  6. Vom Spinnfischen zum Fliegenfischen

    Vom Spinnfischen zum Fliegenfischen

    Wir treffen häufig auf Spinnfischer, die ihren Erfahrungsschatz erweitern und sich der Faszination des Fliegenfischens hingeben möchten. Die häufigsten Fragen haben wir für dich zusammengefasst

    1. Welche Fische können mit der Fliege gefangen werden

    Weltweit gibt es ca. 31.000 Fischarten! Viele davon können mit der Fliege gefangen werden! Einige Ausnahmen sind beispielsweise bei den heimischen Fischen der Aal und im Salzwasser Fische, die zu groß sind oder nur in extremen Tiefen gefangen werden können. Die meisten Fische können - den richtigen Köder vorausgesetzt – mit der Fliegenrute gefangen werden. 3 Tipps zur Auswahl der richtigen Fliege erhältst du hier » 

    2. Der Unterschied zwischen Spinnfischen und Fliegenfischen

    Der gravierendste Unterschied zwischen Spinnfischen und Fliegenfischen ist wohl der direktere Kontakt mit dem Fisch. Beim Spinnfischen (mit Ausnahme von Multirollen) wird die Schnur über das Schnurlaufröllchen der Stationärrolle um 90° in ihrer Richtung verändert. Beim Fischen mit der Fliegenrolle gibt es keine Richtungsänderung, somit wirst du einen direkteren Kontakt zum Fisch haben und mehr Sensibilität beim Drill verspüren. Ein weiterer Unterschied liegt in der Wurfweite. Diese liegt beim Fliegenfischen im Idealfall bei plus/minus 25 Metern, beim Spinnfischen kannst du die doppelte Wurfweite erzielen. Beim Fliegenfischen wird meist auf Sicht gefischt, somit ist eine so große Reichweite nicht notwendig. Unterschiede gibt es auch beim Köder. Während beim Spinnfischen der Köder immer ein Eigenwicht hat, wird beim Fliegenfischen das Gewicht zum Werfen über die Schnur erzeugt. Daraus ergeben

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  7. Fliegenfischen im Winter – 5 Tipps gegen die Kälte

    Fliegenfischen im Winter – 5 Tipps gegen die Kälte

    Wer von uns schon mal im Winter auf Steelhead, Meerforellen oder mit der Fliegen auf Huchen gefischt hat, der weiß wie unangenehm kalt es werden kann. Den einen oder anderen Fliegenfischer schrecken die kalten Witterungsbedingungen ab und er begibt sich in die Winterpause. Dabei kannst du dich mit ein paar einfachen Tricks sehr gut durch die kalten Tage bringen.

    1. Die richtige Watbekleidung

    Trage keine zu engen Wathosen und Watschuhe, denn gerade im Winter bei rasch wechselnden Wetterbedingungen mit Schneeschauern und Wassertemperaturen um 4°C, macht es durchaus Sinn eine oder sogar zwei Schichten mehr unter den Watschuhen und der Wathose zu tragen.

    Stefan und ich sind häufig in kälteren Gefilden unterwegs. Bei uns hat sich das Zwiebelprinzip bestens bewährt! Sowohl bei der Oberbekleidung als auch bei den Beinen und Füßen.

    Als Basis, direkt auf deiner Haut verwendest du am besten einen dünnen Linersocken ». Dieser ist aus Kunstfaser gefertigt und führt die Feuchtigkeit weg von der Haut und verhindert eine Kältebrücke. Auf keinen Fall solltest du Baumwollsocken verwenden. Diese saugen die Feuchtigkeit zwar auf, bleiben aber auch lange nass und machen somit kalte Füße.

    Über diesem Basissocken trägst du einen dicken Socken aus Wolle, oder Wolle-Kunstfasermix. Wolle- oder Wollmix hat eine sehr große Oberfläche und isoliert somit sehr gut gegen die Kälte.

    Über diese beiden Socken kannst du zusätzlich einen Neopren Socken » tragen. Neopren biete eine besonders gute Wärmeisolation bei Kälte.

    Da dieses Zwiebelsystem stark aufträgt, solltest du dir eine Winter-Wathose mit ausreichend Platz im Füßling anschaffen! Das

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  8. Die Farbe des Glases der polarisierenden Sonnenbrille macht den Unterschied

    Die Farbe des Glases der polarisierenden Sonnenbrille macht den Unterschied

    Polarisierende Sonnenbrillen gehört zu den wichtigsten Accessoires die du als Angler besitzen kannst. Sie schütz dich nicht nur vor UVA/UVB Strahlen der Sonne und verirrten Fliegen, der Blick ins Wasser wird durch sie speziellen Gläser viel klarer. Der Polarisationsfilter nimmt der Wasseroberfläche die Spiegelung. Durch diese Eigenschaften erhöht sich der Kontrasteffekt und lässt dich Fische und Hindernisse besser erkennen. Aber nicht alle Farben sind für jede Witterung gleich gut geeignet. Im Idealfall hast du zwei verschiedene Farben von polarisierenden Sonnenbrillen bei dir.

    Gelbe Gläser - für schlechte Lichtverhältnisse

    Am frühen Morgen oder später am Nachmittag wenn die Sonne tiefer am Himmel steht und nicht so viel Licht auf das Wasser fällt, solltest du gelbe Gläser verwenden. Ebenso an trüben, wolkigen Tagen oder stark verwachsenen Gewässern mit viel Schatten durch angrenzende Bäume. Perfekt sind helle Polbrillen auch für die Fischerei an den kurzen Tagen im Herbst und Winter. Die gelbe Farbe verstärkt die Kontraste und hellt auf, das hilft dir beim Erkennen der Fische im Wasser bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

    Die Farbe macht den Unterschied: gelb

    Braune (Amber) Gläser - für heitere bis sonnige Lichtverhältnisse

    Mit der bräunlichen Färbung erzielst du bei hellen Lichtverhältnissen das beste Ergebnis. Die braune Farbschattierung bietet den höchsten UV-Schutz und beeinflusst die Farbwahrnehmung nur sehr wenig. Braune Brillengläser haben somit eine sehr hohe Farbtreue.

    Die Farbe macht den Unterschied: gelb

    Fazit

    Ob du in heimischen Flüssen und Seen Forellen und Hechten nachstellst oder

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  9. Steirische Fischerprüfung – Der Weg zur Fischerkarte

    Steirische Fischerprüfung – Der Weg zur Fischerkarte

    Bevor du an einem Gewässer fischen darfst musst du die sogenannte Fischerprüfung absolvieren. Diese berechtigt dich, eine Fischerkarte zu beantragen. Sozusagen der Führerschein für’s Fischen.

    Die Nachfolgenden Informationen sind für die steirische Fischerprüfung. In anderen Bundesländern gelten eventuell abweichende Bestimmungen, Infos dazu findest du am Ende des Beitrages.

    Anmeldung

    Bevor du die Prüfung absolvieren kannst, musst du dich (rechtzeitig) bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bzw. beim Magistrat Graz anmelden.

    • Anmeldeschluss: 1. März bzw. 1. September des Jahres
    • Prüfungstermine: 1. Freitag im April bzw. 1. Freitag im Oktober des Jahres

    Dokumente

    • Meldezettel
    • Geburtsurkunde
    • Lichtbildausweis

    Lernunterlagen

    Im Landesfischereiverband kannst du den Leitfaden zur Angelfischerei inkl. Fragenkatalog erwerben. Im 66 Seiten starken Nachschlagewerk erfährst du alles Wissenswerte rund um heimische Fische, Gewässerkunde und Rechtsvorschriften. Der Fragenkatalog mit rund 200 Übungsfragen bereitet dich optimal auf die Prüfung vor. Hier kannst du den Leitfaden auch online bestellen »

    Prüfung

    Kurz vor der Prüfung erhältst du per E-Mail die Informationen zu Ort und Uhrzeit. Für die 30 Multiple-Choice Fragen aus den Bereichen Fischkunde, Gewässerkunde und Rechtsvorschriften hast du insgesamt 2 Stunden Zeit. Pro Fachgebiet musst

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  10. Warum soll ich Fliegenfischen? Was ist das Faszinierende am Fliegenfischen?

    Warum soll ich Fliegenfischen? Was ist das Faszinierende am Fliegenfischen?

    Fliegenfischen wird als die schönste Art einen Fisch zu fangen gelobt, und dem stimmen wir zu 100% zu! Beim Fliegenfischen geht es um mehr, als nur einen Fisch für die Küche zu fangen! Einen Fisch zum Essen bekommst du schließlich auch im Supermarkt.

    Naturerlebnis & Entspannung

    Für uns Fliegenfischer stehen das Naturerlebnis, die Ruhe und die Entspannung im Fokus. Die Welt ist hektisch und schnell, Zeit für sich selbst und zum Abschalten wird immer kostbarer. In Zeiten von Smartphones und der permanenten Erreichbarkeit ohne Rückzugsmöglichkeiten, bietet dir das Fliegenfischen den idealen Ausgleich. Fliegenfischen ist die faszinierende Kombination aus Angeln und Jagen. Im Gegensatz zur klassischen Ansitzfischerei, bist du ständig in Bewegung, du wanderst den Fluss entlang, beobachtest das Gewässer, registrierst jede Regung an der Wasseroberfläche, und versuchst mit Geschick und ein wenig Glück den Fisch zum Anbiss zu verleiten. Das beruhigende Rauschen des Wassers, die frische Luft, den Blick fokussiert auf den Fisch, die Konzentration auf den perfekten Wurf lässt die Umgebung verstummen und sorgt für Tiefenentspannung und Wohlbefinden. So ist es nicht verwunderlich, dass das Fliegenfischen für immer mehr Personen zur Oase der Erholung wird. Mit dem Nebeneffekt des selbst gefangenen Fisches auf dem Teller, ein Kann- aber keine Muss-Situation. Durch den besonders schonenden Umgang mit dem Fisch haben wir Fliegenfischer jederzeit die Möglichkeit dem Gefangenen wieder die Freiheit zu schenken! 

    Wo kann ich mit der Fliege Fischen?

    Grundsätzlich kannst du mit der Fliege in jedem Gewässer - ob Bach, Fluss, See oder auch im Meer - fischen. Das Fliegenfischen ist die schonendste Art einen Fisch zu fangen.

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  11. Wie viele Fliegenruten benötige ich zum Fliegenfischen?

    Wie viele Fliegenruten benötige ich zum Fliegenfischen?

    Mit den Fliegenruten ist es wie mit vielen Dingen im Leben - benötigst Du mehr als ein Paar Schuhe, oder mehr als eine Jacke?

    Im Sommer benötige ich keine Winterschuhe oder keine Winterjacke; ebenso verhält es sich beim Fliegenfischen. Wenn du immer auf Forellen oder Äschen im selben Gewässer fischt, bist du mit einer Allroundrute der Schnurklasse #5 bestens bedient. Dies gilt besonders für Einsteiger in das Fliegenfischen; du solltest dich erst mit deiner Fliegenrute vertraut machen und das Werfen mit der Fliege verinnerlichen, bevor du wilde Geräte-Experimente anstellst.

    Großer Köder – großer Fisch

    Aber wie die Erfahrung zeigt, entwickeln sich die meisten Fliegenfischer weiter und möchten in anderen Gewässern auf andere Fische angeln. In diesem Fall lohnt sich die Anschaffung einer weiteren Fliegenrute z.B. der Schnurklasse #8. Denn ein Raubfisch wie ein Hecht reagiert auf andere Köder als eine Äsche oder Forelle. Hechte werden über 100 cm lang und mehr als 10 kg schwer! Großer Köder – großer Fisch –  eine Fliege, die größer als 15 cm ist, macht hier Sinn. Mit einem so massiven Köder würdest du bei einer Fliegenrute der Schnurklasse #5 bald an die Grenzen des Möglichen stoßen. Das liegt an der Auslegung und dem Wurfgewicht der Fliegenrute. Bei der Klasse #5 mit einem Wurfgewicht von nur ca. 10 Gramm steht die sanfte Präsentation des Köders (z.B. einer nur wenige Millimeter kleinen Trockenfliege) im Vordergrund. Du würdest sonst die scheuen Forellen verschrecken. Anders beim Hecht, dieser findet das Platschen des Köders manchmal sogar anregend. So kannst Du beim Fischen auf Hecht die Klasse #8 verwenden. Das Wurfgewicht ist mit ca. 20 Gramm in etwa doppelt so schwer und wird nicht so sanft auf das Wasser fallen.

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  12. Wie ist der Aufbau der Fliegenrute?

    Wie ist der Aufbau der Fliegenrute?

    Eine Rute besteht immer aus dem Blank den Rutenringen zur Führung der Schnur, dem Griff und dem Rollenhalter.

    Blanks

    Grundsätzlich hast du die Wahl zwischen Carbon-, Glasfaser oder Bambus-Blanks. Wobei die Verwendung von Bambus eher mit dem Fahren eines Oldtimers zu vergleichen ist. Die moderneren und somit auch zweckmäßigeren Materialien im Rutenbau sind daher Carbon und Glasfaser. Die Rutenringe werden vom Rutenbauer mit einer Seide auf dem Blank befestigt und danach mit Lack fixiert. Durch die Ringe wird später die Fliegenschnur geführt. Die Entscheidung, welche Rutenmarke du wählst, ist wie die Entscheidung für eine Automarke. Am besten, du testest verschiedene Ruten und entscheidest danach, welche für dich passend ist. Hier findest du alle Rutenblanks ».

    Griff

    Sowohl Einhand- als auch Zweihandruten sind in der Regel mit einem Griffteil aus Kork ausgestattet. Die unterschiedlichen Formen der Griffe werden mit englischen Ausdrücken benannt. Half Wells und Cigar werden meistens bei Einhandruten bis Schnurklasse AFTMA #6 verbaut, ab Schnurklasse #7 werden in der Regel Full Well Griffformen verwendet. Spey Handle Korkgriffe kommen bei den meisten Zweihandruten zum Einsatz. Alle Griffe im Überblick gibt's hier ».

    Rollenhalter

    Unter dem Griff bei Einhandruten oder im unteren Viertel bei Zweihandruten befindet sich der Rollenhalter zum Befestigen der Fliegenrolle. Die Halter gibt es in den verschiedensten

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  13. Was tun Fliegenfischer im Winter? Muss ich in der kalten Jahreszeit auf mein Hobby verzichten?

    Was tun Fliegenfischer im Winter? Muss ich in der kalten Jahreszeit auf mein Hobby verzichten?

    Natürlich musst du in der kalten Jahreszeit nicht auf deine geliebte Freizeitbeschäftigung verzichten. Trotz der Tatsache, dass viele Gewässer auf Grund von gesetzlichen Schonzeiten geschlossen sind, hast du viele Möglichkeiten um deinem Hobby nachzugehen.

    Übung macht den Meister!

    Du kannst an sonnigen Tagen im Garten ein paar Würfe mit der Fliegenrute wagen oder mit der Übungsrute, dem sogenannten Practicaster im Wohnzimmer ein wenig am Timing feilen. Es gibt immer eine Möglichkeit zum Üben, damit du nicht ganz eingerostet in die nächste Saison startest.

    Fliegenbinden

    Die langen Nächte der Winterzeit bieten sich hervorragend für das Fliegenbinden an. Sehr viele Fliegenfischer fertigen Ihre Köder selbst. Das Fliegenbinden macht Spaß und wer schon einmal mit einer selbst gebundenen Fliege einen Fisch überlistet hat, der versteht die Faszination. Wie schon beim Einstieg ins Fliegenfischen, ist auch beim Fliegenbinden ein Basiskurs sinnvoll. So erlernst du einfache Tricks und Kniffe vom Profi und das erleichtert dir den Start immens.

     Winterbeschäftigung Fliegenbinden

    Winterfischen

    Es gibt auch Gewässer mit nur sehr kurzen Zeiten an denen man nicht Fischen darf. Vor allem in Gewässern mit großer Artenvielfalt hast du beinahe das ganze Ja

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  14. Reinigung und Pflege von Watbekleidung

    Reinigung von Wathosen zum Fliegenfischen

    Deine Watbekleidung braucht Pflege!

    Die atmungsaktiven Membranen werden mit der Zeit durch Umwelteinflüsse wie Sedimente oder belastete Gewässer verlegt und reduzieren somit die Fähigkeit des Abdampfen des Schweißes. Um diese Funktion wiederherzustellen solltest du deine atmungsaktive Watbekleidung regelmäßig pflegen! Dazu zählen nicht nur das fachgerechte Trocknen, ein- bis zweimal pro Jahr solltest du die Watbekleidung reinigen und anschließend imprägnieren.

    Kostenloser Leitfaden zum richtigen Trocknen, Reinigen und Imprägnieren

    Wir haben einen kostenlosen Leitfaden zum richtigen Trocknen, Reinigen und Imprägnieren für dich zusammengestellt. Nach einer solchen Wellness-Behandlung deiner Wathose und Watjacke bist du nach der Winterpause bestens für einen trockenen Start in die neue Saison gerüstet!  

    Hier kannst du den kostenlosen Leitfaden Downloaden!

    Reinigung und Pflege von watbekleidung

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  15. Atmungsaktiv vs. Neopren bei Wathosen & Watbekleidung

    Atmungsaktiv vs. Neopren bei Wathosen & Watbekleidung

    Warum sollte ich eine atmungsaktive Wathose einer Neopren-Wathose vorziehen?

    Unter Watbekleidung oder Watzeug verstehen wir Fliegenfischer wasserdichte Hosen bzw. Stiefel und wasserdichte Jacken. Die Hauptfunktion der Watbekleidung ist es, uns trocken und warm zu halten. Heutzutage sind die meisten Wathosen aus atmungsaktiven Stoffen wie z.B. GORE-TEX* gefertigt. Diese technischen Stoffe leisten großartiges und halten härtesten Bedingungen stand, sollten aber für optimale Lebensdauer gut gepflegt werden. Hier kannst du den kostenlosen Guide zur Reinigung & Pflege von Watbekleidung downloaden »

    Atmungsaktives Material vs. Neopren

    Neopren ist luft- und wasserdicht. Das bedeutet, dass der Schweiß nicht abtransportiert werden kann. Im schlechtesten Fall schwitzt und friert man also gleichzeitig. Der Vorteil atmungsaktiver Bekleidung liegt darin, dass die Membran den Wasserdampf (Schweiß) durch die feinporige Struktur des Materials an die Umgebung abdampfen lässt. Diese Membran kann man sich wie ein extrem feines Netz vorstellen, das gerade groß genug ist, um die winzigen Wasserdampfmoleküle entweichen zu lassen. Umgekehrt kann das Wasser von der Außenseite nicht nach innen durchdringen.

    Der Bildervergleich zeigt deutlich, dass eine atmungsaktive Wathose wesentlich angenehmer zu tragen ist, da diese nicht so körpernah geschnitten ist und mehr Bewegungsfreiheit bietet. Ein weiterer Vorteil ist das Gewicht, eine Neopren-Wathose wiegt ein Vielfaches einer atmungsaktiven Wathose. Zusätzlich bietet die atmungsaktive Wathose wesentlich mehr Taschen und Features als eine vergleichbare Neopren-Wathose.  

    Atmungsaktiv vs. Neopren bei Wathosen

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  16. Ausrüstung, die jeder Fliegenfischer braucht

    Ausrüstung, die jeder Fliegenfischer braucht

    Das Fliegenfischen ist die schonenste Art einen Fisch zu fangen. Damit dies auch möglichst einfach und gut gelingt, benötigst du ein paar essentielle Ausrüstungsgegenstände. Neben wasserdichter Watbekleidung , der Fliegenrute & Fliegenrolle und dem passenden Köder empfehlen wir ein paar weitere hilfreiche Utensilien dabei zu haben.

     Kescher für's Fliegenfischen

    Kescher

    Einen Kescher oder auch Unterfangnetz genannt, benötigst du um den Drill* des Fisches nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Der Kescher hat ungefähr das Format eines Tennisschlägers und ist mit einem ca. 30-40 cm tiefen Netz bespannt. Um die empfindliche Schleimhaut des Fisches zu schonen, werden die Netze heutzutage knotenlos gewebt oder aus Silikon bzw. Kunststoff hergestellt. Alle Kescher anzeigen »
     Lösezange für's Fliegenfischen

    Lösezange

    Ein weiterer sehr wichtiger Ausrüstungsgegenstand ist die Lösezange. Damit kannst du die teilweise nur 5-10 mm großen Fliegenhak en leicht aus dem Fischmaul entfernen. Ein Ehrenkodex unter Fliegenfischern ist es, auf den Widerhaken verzichten. Mit der glatten Fläche der Lösezange werden die Widerhaken des Köders vor Verwendung leicht platt gedrückt sodass beim Entnehmen der Fliege aus dem Maul keine Verletzungen des Fisches entstehen.
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  17. Welche Schnurklassen beim Fliegenfischen gibt es?

    Was bedeutet Schnurklasse?

    Die Schnurklasse beschreibt das Gewicht der ersten 9,14 Meter der Fliegenschnur. Die Bezeichnung der Schnurklasse findest Du auf der Rute oberhalb des Griffs:

    Schnurklassen Fliegenfischen

    Für eine Rute mit der Bezeichnung Klasse #4 benötigst du also eine Fliegenschnur mit der Klasse #4. Übrigens eine Schwimmschnur der Klasse #4 ist ebenso schwer wie eine sinkende Fliegenschnur der Klasse #4. Da eine Fliege selbst nur ein sehr geringes Gewicht hat, musst Du das Wurfgewicht mit der Schnur erzeugen. Ansonsten kommt die beinahe gewichtslose Fliege niemals beim Fisch an.

    Warum gibt es unterschiedliche Schnurklassen?

    Mit einer höheren Schnurklasse kannst du schwerere/größere Köder werfen. So empfehlen wir für Fischei auf Forelle oder Äschen (kleinere Fische und kleinere Köder) die Klassen #4 und #5 und für die Fischerei auf Hecht und Karpfen (größere kampfstarke Fische und größere Köder) die Schnurklassen #7 und #8. Schnurklassen über #8 werden meist für das Fliegenfischen im Meer verwendet. Hier musst du einerseits mit größeren Fischen und mehr Kampfkraft rechnen, und andererseits erschwert dir der Wind meist das Werfen mit leichteren Schnurklassen. Aber nicht nur der Köder und der Fisch sind entscheidend für die Auswahl der Schnurklasse. Gerade in seichten und ruhigeren Gewässern solltest du darauf achten, die Fische durch das Landen deiner (zu schweren = zu lauten) Schnur nicht zu verscheuchen.

    Einteilung nach Ruten

    Schnurklassen für Einhandruten

    Einhandruten werden in die AFTMA

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  18. Fischregionen – Einteilung von Fließgewässern

    Fischregionen – Einteilung von Fließgewässern

    Je nach Beschaffenheit werden fließende Gewässer in vier Fischregionen unterteilt. Je niedriger die Wassertemperatur, desto höher ist der Sauerstoffgehalt. Die Region mit dem höchsten Sauerstoffgehalt ist die sogenannte Forellenregion, jene mit dem höchsten Nährstoffgehalt die sogenannte Brachsenregion.

    Die Einteilung ist international anerkannt, wobei die Leitfische pro Land variieren. Die nachfolgende Einteilung ist charakteristisch für Österreichische Fließgewässer.

    Region Strömung °C Sommer °C Winter 02 Gehalt Leitfisch Begleitfisch
    Forellenregion sehr stark <15°C 4°C sehr hoch Bachforelle, Koppe Aitzel, Elritze, Bachschmerle
    Äschenregion wechselnd 18°C 3°C hoch Äsche, Bachforelle, Koppe, Huchen Aitel, Nase, Barbe, Schneider
    Barbenregion gleichmäßig 21°C 2°C Oberfläche: hoch, Boden: niedriger Barbe, Aitel, Nase, Schneider Äsche, Aalrutte, Hasel
    Brachsenregion langsam > 21°C 2°C ausreichend, Boden: gering Brachse, Aitel, Barbe, Rotauge, Flussbarsch, Gründling, Laube Nase, Hecht, Rotfeder, Schleie, Wels, Zander

    Gefährdung der Fischregionen

    Durch Stauma

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  19. Fachbegriffe im Fliegenfischen

     Fachbegriffe im Fliegenfischen

    Amadou, Drilling und Fettflosse sind Fremdwörter für Dich? Nicht mehr lange! Die wichtigsten Fachbegriffe im Fliegenfischen findest du hier kurz und verständlich erklärt!

    BEGRIFFBEDEUTUNG
    AFTMA American Fishing Tackle Manufacturers Association
    Aktion Elastizität und Biegekurve einer Angelrute
    aktiver Fisch Ein Fisch bei der Nahrungsaufnahme
    Amadou Ein natürlicher Schwamm, der nassen Trockenfliegen die Feuchtigkeit entzieht, damit sie anschließend wieder an der Wasseroberfläche schwimmen.
    Anfüttern Fische mittels Futter anlocken
    Anhieb Das Haken des Fisches, nachdem er die Fliegen gefressen hat, erfolgt durch das Anheben der Rute.
    Anti-Reverse Eine Konstruktionsweise, bei der sich die Kurbel der Rolle beim Schnurabzug nicht dreht
    Arbor Engl. Ausdruck für den Kerndurchmesser einer Fliegenrolle
    Aufstiegshilfe Künstliche Wasserbauten, die Fischen trotz Stauanlagen das Wandern zu ihren Laichgründen ermöglichen sollen.
    Backing Die Schnur unter der eigentlichen Fliegenschnur. Sie dient als Reserve, falls der Fisch weiter flüchtet als die Fliegenschnur lang ist.
    Baitfish Sammelbegriff für kleine Fische,
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  20. 3 Tipps zur Auswahl der richtigen Fliege beim Fliegenfischen

    3 Tipps zur Auswahl der richtigen Fliege beim Fliegenfischen

    Nahrung von Fischen – Auswahl der richtigen Köder & Fliegen beim Fliegenfischen

    Gerade für den Fliegenfischer ist es wichtig, die Köder (Fliegen) auf die natürlichen Nahrungsbedingungen abzustimmen. So ernähren sich Jungfische vorwiegend von tierischem Plankton. Größere Fische fressen Kleintiere wie z.B. Insekten unter der Wasseroberfläche (Köcherfliegenlarven) als auch über Wasser (Käfer). Einige Fische spezialisieren sich auf kleine Fische, werden also zum Raubfisch. Wenn Du dich mit dem Thema beschäftigst, wirst du die richtige Fliege zu jeder Zeit einsetzen können. Unsere Empfehlungen beziehen sich auf heimische Süßwassergewässer! 

    1. Gewässerbeobachtung

    Jedes Gewässer ist anders. Aber auch an ein und demselben Wasser wirst du zu unterschiedlichen Jahreszeiten unterschiedliche Insektenaufkommen beobachten können. Unser Tipp: Bevor du zu Fischen beginnst, setzte dich an das Ufer und beobachte das Wasser, die Insekten und die Fische. Mit ein wenig Übung wirst du dich dann bald für die richtige Fliege entscheiden können.

    2. Jahreszeit

    Die Jahreszeit ist ein wichtiges Kriterium für die Wahl der richtigen Fliege. Im Frühjahr beginnen die ersten Insekten zu schlüpfen. Schlüpfen z.B. Maifliegen, reagieren die Fische sehr selektiv und du fängst nur mit der in Farbe und Größe optimal nachgebundenen Fliege. In den Sommermonaten ist das Insektenaufkommen naturgemäß weit höher und ermöglicht eine breitere Palette an Fliegen. Im Herbst werden die Insekten weniger und kleinere Fliegenmuster sind der Schlüssel zum Erfolg. Die Fische leben häufiger von Bodennahrung (Fliegenlarven, Krebstierchen

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  21. Wie lerne ich Fliegenfischen? Ist ein Kurs das Richtige für mich?

    Wie lerne ich Fliegenfischen? Ist ein Kurs das Richtige für mich?

    Das Fliegenfischen kannst du am einfachsten während eines Kurses erlernen – es ist sozusagen die Platzreife für Fliegenfischer.

    Ausrüstung & Bekleidung

    In der Regel brauchst du keine eigene Ausrüstung (Fliegenrute mit Rolle und Fliegenschnur) mitzubringen. Frage jedoch sicherheitshalber beim Veranstalter nach. Am Kurstag trägst du am besten normale, der Jahreszeit entsprechende Outdoor-Bekleidung. Für alle Fälle kannst du einen Regenschutz sowie wasserfeste Wanderschuhe bzw. Gummistiefel mitnehmen.

    Trockentraining

    Fliegenfischerkurse dauern meist 1 bis 2 Tage, in denen du die Grundtechniken erlernst. Zu Beginn bekommst du eine theoretische Einführung in die unterschiedlichen Wurftechniken, eine Erklärung der verwendeten Geräte und hilfreiche Informationen zum Nahrungsspektrum der Fische. Danach übst du in der Gruppe Grundübungen auf einer Wiese oder am stehenden Gewässer (See oder Teich). Die Trainer sollten besonders auf dein Timing und deinen Bewegungsablauf eingehen. Denn das Erlernen einer soliden Wurftechnik ist die Basis für deinen weiteren Erfolg am Fischwasser.

    Fliegenfischen Lernen

    Im Wasser

    Wenn das Werfen im Trockentraining gut klappt, wird es Zeit das Erlernte anzuwenden. Bei den meisten 2-Tageskursen verbringst du den zweiten Tag in einer Kleingruppe am Gewässer. Dabei hast du die Möglichkeit vom erfahrenen Kursleiter die Tricks und Kniffe für das richtige Herantasten an den Fisch zu lernen. Fragen wie „Welche Fliegen muss ich verwenden?“, „Wo steht der Fisch?“ oder „Welcher Wurf ist in dieser Situation der Richtige?

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